ZSVA Bonn

Der Neubau der ZSVA am Standort der Universitätsklinik Bonn auf dem Venusberg ist geprägt von einer Zweigliedrigkeit der Volumina: Das Hauptvolumen, welches den kompletten Funktionsbereich einer optimal ausgestatteten Aufbereitungsabteilung inklusive aller Nebenräume enthält, und einen durch eine verglaste Fuge davon getrennten Technikriegel.

Dieser Riegel enthält die gesamte Technikversorgung der Abteilung, sowie Reserve für weitere Entwicklung; er wird durchdrungen von Anbindungsgängen für die Weiterentwicklung des langfristig projektierten Versorgungszentrums. Diese Verbindungsfugen zu den weiteren Funktionen des Versorgungszentrums sind - sowohl auf technischer als auch auf räumlicher Ebene - Elementen gegenseitiger Nutzung durch die Funktionsbereiche zugeordnet, so z.B. Aufenthalts- und Umkleideräume, Büros und Schleusen zur gegenseitigen Erschließung.

 

Es wird vorgeschlagen, die Organisation aus Funktionsbereich, Verteilungsfuge und Technikriegel für die weitere Entwicklung des Versorgungszentrums fortzusetzen, so dass die Abteilungen nicht nur nebeneinander stehen, sondern voneinander Nutzen ziehen.

Der Hauptkörper und Auftakt des neuen Versorgungszentrums ist geprägt durch eine rote Metallkassettenverkleidung mit langgestreckten Bandfassadenelementen. Der vorspringende Technikriegel ist davon abgesetzt und mit einer Alu-Wellen-Fassade verkleidet, deren Farbton sich im Anlieferbereich der ZSVA wiederfindet.

BGF: 1.500m²

Baukosten (300-400): ca. 6.100.000 €